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Eine abenteuerliche Reise durch ein Computerspiel

11 Jun, 2009 | Hit Karussell

Dem ehemaligen Festspielleiter Dieter Stegmann ist in diesem Jahr ein Licht aufgegangen. Ein blaues, um genau zu sein. Nach einjähriger Pause ist er in diesem Jahr wieder als Regisseur und Autor bei den Brüder Grimm Märchenfestspielen dabei.

In seinem Stück "Das blaue Licht" greift er die Geschichte eines tapferen Soldaten auf, der vom König ausgesprochen ungerecht behandelt wird und dann in den Fängen einer grausamen Hexe landet. Doch wie sollte es im Märchen anders sein, mit ein bißchen Glück und einem Hauch Magie geht er am Ende als strahlender Held hervor.

Dieses Grimmsche Märchen hat Stegmann nach eigenen Worten schon lange einmal inszenieren wollen. Dabei will er vor allem zeigen, "dass derjenige, der niemals aufgibt, seine Ziele und noch einiges darüber hinaus erreichen kann". Eine sehr märchenhafte Botschaft, die Stegmann in einen modernen Rahmen einbettet:

Philipps größtes Hobby ist sein Computer und seine geliebten Videospiele, ganz zum Leidwesen seiner Mutter. Doch als in seinem neuen Computerspiel "Das blaue Licht" zwei Figuren fehlen, springen seine Mutter und er spontan ein und begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, auf der Philipp zum Geist in der Lampe wird und so dem armen Soldaten hilft, Gerechtigkeit und sein Glück zu finden.

"Das blaue Licht", das in diesem Jahr erstmals bei den Märchenfestspielen zu sehen ist, feiert seine Premiere am kommenden Freitag, 12. Juni, um 20.30 Uhr im Amphitheater Schloss Philippsruhe.

Das Stück ist ein Schauspiel mit Musik, die von Alexander S. Bermange komponiert wurde, der in diesem Jahr auch die Musik für "Dornröschen" schrieb. Für die Kostüme zeichnet Ulla Röhrs verantwortlich, das Bühnenbild wurde von Tobias von Wolffersdorff entworfen.

Jan Schuba, der in den vergangenen Wochen für seine Auftritte in "Dornröschen" und dem "Märchenhaften Galakonzert" bereits viel Lob bekam, spielt den Philipp. Der arme Soldat wird von Raphael Dörr gespielt, seine holde Prinzessin von Martina Stach. Hartmut Schröder, bisher ungekrönter Publikumsliebling in dieser Festspielzeit, gibt den König; als Königin Mutter steht ihm Ursula Ruthardt zur Seite.

Gespannt sein darf man auf Jürgen Amonath als böse Hexe und den verarmten Milliardär, gespielt von Rüdiger Schade, der im letzten Jahr im Finale von "Bully sucht die starken Männer" stand. In weiteren Rollen sind Pierre Humphrey und Emanuel Raggi (Wachen) sowie Ralph Wagner (Wirt) zu sehen.

Karten für die Premiere gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Festspielbüro (Telefon 06181/24670). Weitere Vorstellungen des "blauen Lichts" stehen am 6., 7., 27. und 28 Juni sowie am 11., 12., 19., 22. und 23. Juli auf dem Spielplan.

Infos gibt es auch im Internet unter

www.brueder-grimm-maerchenfestspiele.de




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